Arberkirchweih - wieder eindrucksvolles Erlebnis

Bay. Wald-Verein: Sektionen Furth und Cham dabei. Nachmittagsprogramm
 
Es hat Jahre Tradition, dass beide Sektionen des Bay. Wald-Vereins gemeinsam am 3. August-Sonntag zur Arberkirchweih aufbrechen. 2019 wurde es wieder ein besonders unvergeßliches Erlebnis. Der Herrgott erfreute uns mit traumhaften Wetter, die Berg-Predigt des ehemaligen Further Diakons Sebastian Scherr rüttelte die Menschen wie selten zuvor wach und das Wanderprogramm am Nachmittag schuf ein guttuendes Miteinander.
Sportlich ansprechend ging es für die Wanderer vom Brennes hinauf, bequemer war die Gondelfahrt. So konnte jeder der Teilnehmer den Höhepunkt des Tages - ein Stück näher am Himmel - erleben.
Einige der Teilnehmer am Arber-Gipfelkreuz
Ein weites "Natur-Stadion" gab den vielen tausend Menschen Platz, Musik und Gesang berieselte die Ohren der Besucher. Die Fürbitten haben sicher viele zum Innehalten, zum Nachdenken, zum mal endlich wieder Danke sagen, gebracht.
Das weite Rund der Arber-Kapelle war das Ziel der Bergpilger
Und dann die Predigt auf 1 450 Meter. "Das Universum, dass in seinen Weiten auch unserer Erde Platz bietet, ist nicht Zufall. Keiner muß glauben, dass die Erde in sechs Tagen erschaffen wurde - aber wirklich ganz ohne Gott?" - fragte der Priester. "Ja es scheint so, dass unsere Überflußgesellschaft heute ohne Glauben bestens lebt - und immer mehr davon überzeugt sind, dass wir einen Herrgott nicht mehr brauchen. Es wird ignoriert, dass um uns herum bittere Menschenverachtung, Krieg, Vertreibung, Hunger und Elend grausame Realität sind". Und dann kam der Priester auf die alternative Religion / die neuen Götter, sprich den Klimawandel zu sprechen. "Greta Thunberg, ein Schulmädchen, wird raffiniert von einer mächtigen Wirtschaftsorganisation vorangestellt. Informieren wir uns doch mal, unter welchen Bedingungen Bestandteile einer Batterie gewonnen werden und wie es mit der Entsorgung in Afrika endet. Ein mitfühlender Mensch, dürfte hier nicht mehr entspannt - ich tue ja alles für die Umwelt - hinterm Steuer sitzen. Warum pflanzen wir denn nicht Bäume z. B. in Rumänien?" waren die Inhalte einer selten kritische Arber-Predigt, die viele wach rüttelte, wie der Applaus zeigte. Ohne Langeweile gingen 90 Minuten Gottesdienst zu Ende - diese Worte hörte man öfters bei der mitgebrachten Brotzeit oder der Einkehr am Berg.
Zum Start des Nachmittagsprogramms fuhren wir mit dem Bus zum Bretterschachten.Unser Wanderziel: Rabenstein nahe Zwiesel. Angenehm - leicht talwärts - ginges durch schattenspendenten Wald. Mehrere Teilnehmer fanden am Wegesrand u. a.Steinpilze. Wir besuchten ein ehemaliges Quarz-Abbaugebiet. Informationstafeln veranschaulichten die harte Arbeit der damaligen Zeit.
Schautafeln zeigen die schwere der Arbeit im Quarzabbau
Dann bestieg die Gruppe den Hennerkobl. Hier begleitete uns ein Glas-Kreuzweg zumBerg mit herrlichen Blick auf unseren Bayerwald und die Stadt Zwiesel.
Gruppenbild am Fuße des Hennerkobl
Zum Abschluß des erlebnisreichen Tages fuhr die Gruppe noch zur Einkehr nach Bodenmais. Vorsitzender Markus Zänglein für die Sektion Cham und Hauptwanderwart HansSchlosser (Furth i. W.) sagten Danke an alle die dabei waren, lobten Konrad Franz fürdie Idee und Durchführung des Nachmittagsprogramm.
Roman Tiller brachte uns in gewohnter Manier wieder bestens nach Hause.

Öffnen des Bömischen Brunnens am 6. April 2019

 

DieGruppe der bayerischen Delegation

Rund 80 Teilnehmer umfasste die bayernische Delegation, die sich dem Further Waldverein angeschlossen hatte, so groß wie noch nie.

Walter Spieß und Petr Matĕjka sperrten mit einem Keramikschlüssel den Böhmischen Brunnen auf.

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Böhmischer Brunnen 2018 geschlossen

Touristikclub Domazlice und Wald-Verein Furth beenden Wandersaison

 
Das Ende der Wanderzeit am böhmischen Brunnen (Ceska studanka) abzuschließen hat Tradition. Dort am Fuße des Cerchov, steht der Pavillon - und ab hier führt der berühmte Hanasteig zum Gipfel auf 1042 Meter. Dieser Wanderweg entstand vor rund 125 Jahren und war durch die leidliche Kriegsgeschichte viele Jahrzehnte den Menschen versperrt.
Gruppenbild der deutschen Teilnehmer, die sich dem Wald-Verein anschloss und nach rund einer Stunde den Böhmischen Brunnen erreicht

Wald-Verein vor 25 Jahren das erste Mal dabei

Max Christoph war 1993 Verantwortlicher des Wald-Vereins und mit dabei als damals am böhmischen Brunnen die Wandersaison symbolisch beendet wurde. Er sagte, wie wertvoll dies ist, hier Jahr für Jahr stehen zu dürfen. Wie schön es ist, dass wieder viele Freundschaften die Menschen aus Ost und West verbinden. Bürgermeister Bauer konnte dem nur zustimmen. Er gratulierte dem Wander-Verein Domazlice unter Leitung von Petr Matjeka für den großen Einsatz am Cerchov. Der Touristikclub feierte dieses Jahr sein 125jähriges Bestehen. Matjeka wünschte sich auch 2019 wieder viele gemeinsame Wanderungen

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