Kirta am Hohen Bogen

Pfarrer Dr. Johann Tauer und Marianne Köpl am Altar

 

Musik- und Gesangsgruppe "Vielsaitigkeit" aus Grafenwiesen

 

Teilnehmer am Gottesdienst in Gottes freier Natur

 

Den Abschluß bildete die Einkehr im idylischen Biergarten des Gasthauses "zur Lacke". Dies hatte der langjährige Wanderführer Edi Köpl organisiert. In früheren Jahren gab es dort bereits eine Kirta. Alfred Wutz, ein Gönner der Wald-Verein Sektion Furth, war mit Erbauer der jetzigen Kapelle mit dem Peter und Paul-Relief. Handwerker wie Edi Köpl schufen die Totenbretter, Siegfried Peter arbeitete das Symbol des bay. Wald-Vereins in einen Stein. Gärtnerei Hofmann lieferte u. a. Blumenschmuck und Bänke. So begann vor 20 Jahren unter Pfarrer Haberl und dem Männer-Gesangs-Verein Rimbach die Epoche "unsere Kirta Peter und Paul" an der Diensthütte am Hohen Bogen. Daran hat sich auch wenig verändert - so Edi Köpl bei der Sitzweil in der Lacka.

Miteinander zur Ehre der Mutter Gottes

Wald-Verein feiert mit Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl Maiandacht

Maiandacht in Gottes freier Natur ist immer was besonderes. Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl freute sich mit der Sektion gut 25 Teilnehmer am, mit Blumen und einer Mutter-Gottes-Statue geschmückten Leitnerkreuz, begrüssen zu können. Das Feldkreuz wurde anläßlich des 100jährigen Bestehens der Sektion 1984 renoviert und erinnert an Sepp Leitner, ehem. Vorstand unseres Vereins.

Stadtpfarrer Seidl, Josef Bauer, 2. Vorstand

Vielen Bewohnern unserer Heimat ist das Further Marienlied, geschrieben vom ehem. Stadtpfarrer und Ehrenbürger Sebasitian Werner (*06.10.2010), bestens bekannt. Trotz Mund-/Nasenschutz wurde so bestmöglich die Maiandacht begonnen. Der Mutter Gottes zu gedenken, ist in unserer Heimat vielen wichtig. Gebete und Lieder wechselten sich ab. Innehalten und Dankbarkeit in der Ruhe der Natur taten gut. So war es auch eine Linde, die mit ihrem dichten Blätterdach hilfreich vor dem Regen schützte. Die Fürbitten bezogen sich auf unsere Natur; mögen menschliches Fehlverhalten und Naturgewalten uns vor Unheil verschonen. Gedacht wurde auch der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder der Sektion Furth im Wald.

 Mit dem Lied "Segne du Maria" ging eine nicht alltägliche Maiandacht in einer uns bislang nicht erlebten Pandemie-Zeit zu Ende. Der Regen war vorbei und der Blick nach Eschlkam und zu den Bergen des bay. Waldes gab die Schönheit unserer Region wieder frei.

Teilnehmer unter mächtiger Linde

Auf dieses Miteinander mußte die Sektion Furth im Wald lange warten. Corona hat viele traditionelle Aktivitäten 2020 zunichte gemacht. Unter anderem die Eröffnung des Böhmischen Brunnes mit unseren tschechischen Freunden, der "Aufbruch in den Frühling" zur Dieberg-Hütte mit Einkehr bei der Bergwacht, oder unsere gemeinsame Wanderung zum Harlachberg mit dem Wald-Verein Bischofsmais waren bedauernswerte Verluste für unseren Verein.

Der Vorstand wird über die Möglichkeit der nächsten Aktivitäten in Kürze beraten. In der Presse werden wir sie, wie gewohnt, informieren.

Wald-Weihnacht 2019 im idylischen Wutzmühlwald

Wald-Verein trifft sich am Feldkreuz zur Weihnachtsfeier

Kerzen in Gläsern wiesen den Weg zum Feldkreuz des Wald-Vereins der Sektion Furth im Wald. Das von Familie Aschenbrenner, Ränkam  gestiftete und restaurierte Feldkreuz steht auf einem Fels Richtung Arnschwang.

Feldkreuz mit Kerzen und W. Perlinger erzählt

Das Bläserduo Körner/Schreiner war ein besonderer Rahmen an der Waldlichtung, wo das Kreuz im Kerzenschein leuchtete.

Trompeterduo

Geschichten und Gedichte von Ingrid Diendorf, Marianne Bauer, Werner Perlinger und Walter Spieß erinnerten an in die Zeit, in der die rund 40 Teilnehmer noch Kinder waren. An eine Zeit, wo man Überfluß nicht kannte, wo Weihnachtsgeschenke Kinderaugen und -Herzen glücklich machten obwohl sie so einfach waren. Wo das Miteinander so wertvoll war. Besonders die Geschichte einer Familie zwischen den beiden Weltkriegen von Werner Perlinger machte deutlich, wie hart das Leben einer einzigen Generation gewesen ist. Im Anschluß ging es zurück in die Stadt zur gemütlichen Einkehr. Im Gasthof Postgarten saß man lange zusammen, hatte sich viel zu erzählen und genoß die Gemeinsamkeit, traditionell mit Wanderfreunden der Sektion Neukirchen beim Hl. Blut.

Gemeinsames Beisamensein im Postgarten

Hans Schlosser informierte über den Jahresausflug 2020. Er geht diesmal vom 16. - 19. April nach Annweiler in die Pfalz. Felsen, Burgen, Weinberge, traumhafte Wanderwege und die Altstadt erwarten uns. Die Sektion vom Pfälzerwald-Verein war 2012 in Furth im Wald - ein Gegenbesuch ist überfällig.