Böhmischer Brunnen: Eröffnung 6.April 2013

Für den Kreis Pilsen ist der böhmische Brunnen (Ceska studanka) seit Jahrzehnten Tradition für die Eröffnung und Beendigung der jährlichen Wanderzeit. Seit dem Ende des eisernen Vorhangs lebt die Tradition - gemeinsam mit den deutschen Wanderfreunden - wieder. Der Waldverein, Sektion Furth im Wald, ist auf deutscher Seite federführend.

Nach ca. 90 Minuten Wanderung treffen gut 50 bayrische Wanderer auf rund 150 Wanderer aus Tschechien zur historischen Eröffnung des Brunnens

Neben Matejka, Spieß und Benda fehlte auch die politische Seite nicht. Das wertvolle Miteinander nach Jahren der erzwungenen Trennung sympolisieren auf Städteebene die Bürgermeister Mach und Bauer, sowie Senator Latka.

Am Rande: Diesmal musste Becherovka herhalten, weil die Quellen nicht genug Wasser lieferte.

Matejka vom Touristikclub Domazlice und Walter Spieß (Waldverein) stehen seit Jahren gemeinsam hinter dieser verbindenden Tradition.

Benda (Leiter Forstamt Domazlice) und Karl Reitmeier (ehemaliger Redakteur Chamer Zeitung) sind ebenfalls tragende Säulen.

Auf dem Weg nach Codov liegt unweit des Böhmischen Brunnens die  "Grüne Hütte" - sie steht bereits seit mehr als hundert Jahren und hat zwei Weltkriege überlebt - hier kehrt man gerne ein.

Idyllisch ist der Weg durch Wald und Flur in das Chodendorf Chodov.

Bei der Einkehr erwarten uns chodischer Gesang ...

... Musik ...

... und Tanz.

Es ist ein besonderer Tag für die vielen Menschen im Kultursaal in Chodov.

Mit einem Tschechischen Bus fahren die deutschen Besucher gegen 15.00 Uhr zum Ausgangspunkt Parkplatz Schafberg zurück. Rund zweieinhalb Stunden Wanderung und gemütliche Einkehr waren ein Erlebnis.