25. Mai. 2013 Wald-Verein wanderte von Streicherröhren nach Heilbrünnl.

Der Wettergott meinte es gut mit uns - kein Regentropfen und auf dem Weg zur Rodinger Vorabendmesse lachte sogar die Sonne - auch ein bißchen ein Wunder.

45 interessierte Teilnehmer standen beeindruckt vor der Marienkapelle u. a. mit den Votiv-Bildern und Kerzen in Streicherröhren. Jährlich pilgern zigtausende zu diesem idyllischen Ort; an Maria Himmelfahrt alleine über 2 000 Menschen.

Ein gut informierter Bürger aus Untertraubenbach erzählte uns von der Bedeutung von Streicherröhren. Gerade aus der nahen Region zieht der Ort die Menschen magisch an. Vielleicht nimmst du dir jetzt den Moment Zeit und liest die Zeilen zur Kerze ... Danke

Der Quelle wird Augenheilung zugesprochen. Über einzelne "Wunder" wird berichtet.

Auf angenehmen Waldwegen, Truppenübungsplatz, dem Kalvarienberg erreichten wir in gut einer Stunde ...

... die rund 5 km entfernte Stadt Roding. U. a. die Roding-Terassen am Regen lagen an der Wegstrecke zum Wallfahrtsort Heilbrünnl.

Pause vor der Kirche zwischen Hochzeit und Treffen mit dem Stadtpfarrer

Der beliebte, ehemalige Further Kaplan und nun Rodinger Stadtpfarrer Holger Kruschina erklärte uns Details der Kirche. Er ging auch auf die finanziellen Lasten notwendiger Instandsetzungen ein. Heilbrünnl ist ein magischer Ort, viele junge Paare schließen im "Brünnl" ihren Bund für's Leben. Die Ursprünge gehen bis 1 668 zurück, damals begann alles mit einer Kapelle; sie würde über der Quelle errichtet, in der sich das Bildnis der Muttergottes spiegelte - so die Überlieferung. Bereits ab 1 730 baute man die heutige Kirche, deren Patronin Maria Magdalena ist. Das Gnadenbild am Hochaltar und der Marmor-Brunnen mit dem wundersamen Quellwasser prägen die spätbarocke Kirche.

Vorsitzender W. Spieß und Hauptwanderwart H. Schlosser dankten Pfarrer Kruschina für die

sehr interessante Kirchenführung mit einer Spende. Bei vielen der Teilnehmer erwachte die Erinnerung an die Zeit 1996 - 2002,als er noch "der Unsere" war. Abschließend - und zum Ort passend - sangen wir gemeinsam noch unser Further Marienlied:

Mutter neig zu uns dich mild, flehend schaun wir auf dein Bild.
Sieh wir weihen dir uns all - hier im Chamb- und Pastritztal.
Hilf uns du in Not und Leid, wenn der Bittruf schallt:
Breit um uns den Mantel weit, segne Furth im Wald.
In dem Tal und auf den Höhn dir zur Ehr Kapellen stehn.
Überall dein Lob erschallt hier im schönen Bayerwald: Hilf ...
In der Grenzstadt wohnen wir, sei du unser Schutzpanier.
Führe uns an deiner Hand einst ins ew'ge Vaterland: Hilf ...

Auch wir benetzten vor dem Verlassen der Kirche unsere Augen mit dem Quellwasser.

Wie immer gemütlich und gesellig: Die gemeinsame Einkehr - hier im Heilbrünnl-Gasthaus

Nach der Einkehr führte der Wanderweg hinab über die Kreuzweg-Stationen zur Vorabendmesse in die Rodinger Stadt-Pfarrkirche St. Pankratius. Bild zeigt den Altar der modernen, vor 50 Jahren erbauten Kirche. Das kräftige Mitsingen der Gläubigen in der gut gefüllten Kirche war ein Erlebnis. Zufrieden und dankbar für diesen wertvollen Ausflugstag gings gegen 19.00 Uhr mit Roman Tiller wieder der Heimat zu. Der Waldverein freut sich auf ein baldiges Wiedersehn!