Winterwanderung mit dem Wald-Verein am Voithenberg

Natur erlebt und den Gasthof Voithenberg gefüllt 

Es war ein Sonntag mit April-Charakter. Warme Temperatur um die 10 Grad, wenig Regen und zwischendurch immer wieder mal strahlte die Sonne an diesem 9. Februar - ohne Schnee - heraus.

Sonnenstrahlen

Zuerst war Wanderführer Hans Schlosser skeptisch bezüglich der Resonanz - mit nur 10 Personen startete eine kleine Gruppe am Bahnhof zum Perkplatz Wald-Kindergarten an der Panorama-Strasse. Weitere Teilnehmer warteten bereits am Parkplatz und später an der Glaserwiese, somit wuchs die Wandergruppe auf über 30 Personen an. Viele Jahre bietet die Sektion Furth im Wald nun diese Wanderung bereits an. Der Wanderweg führt idylisch vorbei am Grabitzer Bacherl. Und der Waldlehrpfad erklärt dem Naturliebhaber Flora und Fauna anschaulich in Wort und Bild.

Traumhaft - das Grabitzer Bacherl

Die Glaserwiese - das einstmalige "Skifahrer-Paradies" der Bretlfans längst vergangener Tage wird von von einer einladenden Allee aufgewertet. Nach rund einer Stunde erreicht die Gruppe das Areal von Voithenberg. Zwei Schlösser, eine Kapelle und interessante Gebäude, eingebettet in Wald und dem Golfplatz zeugen von der einstigen Dominanz der Gutsbesitzer. Beim Betreten der Schloßwirtschaft ist der Gast angenehm überrascht. Ein Kachelofen und die Einrichtung strahlen urige Gemütlichkeit aus. Lange, wohl zu lange stand der Gasthof leer - was eine Erklärung für die wenigen Besucher sein mag. Die Wandergruppe - mit weiteren 15 Auto-Wanderen - füllte an diesem Nachmittag bis auf den letzten Platz das Gastzimmer. Es war ein guter Tag für uns - vorallem für den dankbaren und engagierten Wirt. Und wir freuten uns mit ihm.

Das vollbesetzte Gastzimmer der Schloß-Wirtschaft Voithenberg

Der Heimweg führte über die Gruft, die Talstation des Skigebiets, hinunter nach Voithenberghütte und zurück zum Parkplatz.

Wald-Verein eröffnet sein Wanderprogramm 2020

Gemeinsam mit den NaturFreunden durch den Wutzmühl-Wald unterwegs

Bis in die Mittagsstunden war es ein trüber, schneefreier Januartag, aber kaum unterwegs zeigte sich die Sonne bei warmen +5 Grad. Die Wanderführer Günther Schuster (NF) und Hans Schlosser (WV) begrüßten rund 35 Teilnehmer zum Start an der Wutzmühle.

Teilnehmer vor der ersten Gabelung nach Grasmansdorf

Es gab wieder vier Möglichkeiten das Ziel, Gasthof Sperl in Grasmannsdorf, zu erreichen: Bequem und direkt auf der Strasse bzw. durch den Wutzmühl-Wald. Ansprechend zwei Stunden über die Trettinger Kapelle. Oder als "Auto-Wanderer" - letztere nutzten noch 10 Teilnehmer - um in gemütlicher Runde mit Gleichgesinnten zum regen Gedankenaustausch beeinander zu sein. Die Altersstruktur beider Vereine - sie zählen insgesamt rund 450 Mitglieder - mit gut 70 Jahre Durchschnittsalter erzwingt zunehmend eine breite Alternative, um möglichst vielen gerecht zu werden. Sie zu anzuregen, dabei zu sein.

Etwa die Hälfte der Wanderer wählten den Weg über die Trettinger Kapelle. Hier führte der Weg durch den windstillen Wutzmühl-Wald. Bald zeigte sich im wärmenden Sonnenschein unsere Nachbargemeinde Arnschwang mit der Urkirche von Furth i. W. - Stankt Martin - ehe die Gruppe den Arnschwanger Wald erreichte. Nun ging's den Kreuzweg (Station 6 bis 14) hinauf zur inneren Einkehr in der Trettinger Wald-Kapelle.

Eine starke Gruppe wählte 2020 den Weg über die Trettinger Kapelle

Ab hier lag die Einkehr in Grasmannsdorf in greifbarer Nähe. Nach Verlassen des Waldstückes zeigte sich ein guter Ausblick auf Eschlkam mit der Pfarrkirche Sankt Jakob, dem Dieberg, die Further Senke bis hinein nach Vollmau. 45 Teilnehmer füllten die Gaststätte - es war ein guter Tag.

Gemütlich war's im Gasthof Sperl

Die Wandervereine sagen Danke für die starke Teilnahme. Der Heimweg über dem Tunnel, einem Pfad am Waldrand und anschließend durch den Wutzmühlwald zum Ausgangspunkt zurück, bildete einen guten Abschluß.

Romatische Abendwanderung durch's Pastritztal

Wald-Verein Furth im Wald beschließt Wanderprogramm 2019

Mitte November beendet seit Jahrzehnten die Sektion Furth im Wald ihr Jahres-Wanderprogramm mit einer nächtlichen Wanderung im Schein von Laternen. Unterwegs werden Erinnerungen wach - im Gespräch denken vorallem Opa's oder Oma's zurück an die Jahre, an denen man Enkelkinder hierfür begeistern konnte. Die Route führt an der Papiermühle vorbei und biegt dann in den romantischen Verlauf der warmen Pastritz ein. Es geht vorbei an den Einöden des weiten Schafbergareals, der Hammerschmiede und Voithenberghütte. Hier wohnten die Arbeiter mit ihren Familien, deren Arbeitsplatz das Gut Voithenberg - mit vorrangig großen Wäldern - sicherte. Der kleine Ort hatten, dank der Gutsherren "von Voithenberg" auch eine eigene Schule. Wie immer gibt es viel zu erzählen, wobei die Zeit schnell vergeht.

Es hat bereits Tradition, dass die Wanderung nach rund 1,5 Stunden in der NaturFreunde-Hütte endet. Hier trifft die aktive Gruppe - sie wird altersbedingt leider immer kleiner. Aber gemeinsam mit den "Autowanderen" wuchs die Teilnehmergruppe auf gut 25 Personen. Der Hüttencharakter bei Elvira fördert die Sitzweil im angenehmen Rahmen bei Getränken und warmen Speisen.

Freuen wir uns auf das Wanderprogramm 2020. Hauptwanderwart Hans Schlosser lud jeden Interessierten zur Gestaltung, des Inhalts für das neue Jahr ein. Der Termin hierzu ist Mittwoch, 27. November 15.00 Uhr in der Naturfreunde-Hütte