Wald-Verein Cham und Furth auf Spuren der alten Heimat von Otto Faschingbauer

Es war ein aussergewöhnlicher Wanderausflug in den südlichen Böhmerwald.
Das Ziel: Die Urwaldregion des mit 1 362 Höhenmetern hohen Berges Koubany/Boubin. Gemeinsam mit der Sektion Furth im Wald fuhren 40 Teilnehmer zum Grenzüber- gang Pilippsreuth und weiter zum Start in Zaton nahe Volary. Faschingbauer kannte die einst blühenden Dörfer mit deutscher Besiedelung. Erzählte von Ortschaften mit schönen Kirchen, die infolge des 2. Weltkrieges und dem Zwang der Aussiedlung teilweise verschwunden sind - wie beispielsweise Schillerberg unweit der Grenze.

Auch wenn der Wettergott nur wenige Sonnenstrahlen übrig hatte, zeigte sich bereits am Anfang, dass uns viel sehenswertes erwartet. Faschingbauer kannte den einheimischen Förster Roland Kralik,

Förster links mit Hut
Förster links mit Hut

der uns sehr kompetent mit seinem Wissen durch seine "Boubinsky Prales" - Region (Urwaldgebiet am Boubin/Koubany) führte.

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Baldov: Ein Ort Further Drachenstich-Geschichte

Wald-Verein unterwegs mit Archivar W. Perlinger und P. Matejka (KCT)

Die Sektion Furth im Wald hatte am vergangenen Wochenende eine geschichtsträchtige Wanderung von Havolice zum Baldov nahe Domazlice im Programm. Der "Cerchov-Bus" brachte die Gruppe vom Bahnhof Furth im Wald bequem zum Ausgangspunkt der Wanderung. Der Vorsitzende des Touristikclubs Domazlice, Petr Matejka und seine Frau, sowie der 2. Vorsitzende Stephan Thomayer waren uns kompetende Wanderführer. Die Route führte über Petrovice und Luzenicky. Angenehme Wanderwege, z. T.
Wiesenpfade und eine lange, schattenspendenden und wohlriechenden Lindenallee begleitenden uns 6 Kilometer zum Baldovhügel. Wir sahen Feldkreuze, wo den Granitsockel ein Kelch schmückte. Oben am Baldov erinnert seit 2016 das Denkmal mit einem Kelch an die Hussiten - die Schlacht bei Taus.


Hussitendenkmal

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19. Okt.: Herbstwanderung zum Steinbruch

 Es war ein sommerlicher Herbsttag mit gut 20 Grad Wärme. Dank dieser optimalen Rahmenbedingungen kamen 42 Teilnehmer als Wanderer bzw. als "Autowanderer" zur Einkehr in den Gasthof Steinbruch.

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