41 Teilnehmer erleben vier wertvolle Tage im Schwarzwald

Interessante Wanderziele und viel Sonnenschein bester Rahmen

Nach 475 KM kam die Gruppe gegen 14.00 Uhr an. Unterwegs gab es Kaffee und Kuchen (gebacken von Marianne Bauer und Hildegard Schlosser), Informationen zur Kochertalbrücke (höchste Talbrücke in D), dem Steinkohle Kraftwerk Heilbronn und der "Fächerstadt" Karlsruhe. Nach Ankunft gings auf die Hornisgrinde mit den beiden Aussichttürmen und guter Fernsicht in die imposante Bergwelt den Schwarzwalds.

Blick bei der Wanderung auf den Mummelsee und das Gasthaus am See. Der Mittelgebirgssee misst 3,7 Hektar, hat einen Umfang von 1 KM und ist bis zu 17 Meter tief. Er liegt auf 1 030 Meter über NN. Ein Stück Schwarzwälder-Kirschtorte beinhaltet 1 Stamperl Kirschwasser.

Am 2. Wandertag ging's mit unserem sicheren WESS-Bus-Fahrer Alois Kiefl auf das gut 1.000 Meter hochgelegene Naturschutzgebiet Kaltenbronn. Das erste (noch) gemeinsame Ziel war der 30 Meter hohe Hohlohturm ...

... während Gruppe 1 über die Teufelsmühle, den Lautenfelsen (mit Blick auf unser Bergdorf Lautenbach), zum Hotel zurück wanderten ...

... machte Gruppe 2 einen gemütlichen Spaziergang im Hochmoorgebiet

Die Brotzeit im Freien bereitete sichtlich Freude, ebenso die Einkehr im Gasthof, wo wir auf eine aus Cham stammende Bedienung trafen.

Im Anschluss fuhr Gruppe 2 zum Schloss Eberstein. Das 5 Sterne-Hotel bot auch eine Terasse - Einkehr für Wanderer zu zivilen Preisen an. Hier genossen wir einen traumhaften Blick über die Weinberghänge und ins weite Murgtal mit den eingemeindeten Ortsteilen von Gernsbach.

 

Führung in den Abendstunden im weltbekannten Kurort Baden-Baden. Die beiden Begleiter informierten über den Wandel der Zeiten. Alles begann vor über 2.000 Jahren, als die Römer das Heilwasser fanden. Nicht immer war es in der Stadt so prunkvoll und elegant wie heute ...

 

Am Tag 3 stand für die Gruppe 1 die Wanderung zum Merkur, dem Haus-Berg von Baden-Baden auf dem Programm. Hier trafen wir auf Gruppe 2,die zuvor Schloss Favorite in Kuppenheim ...

... wo ein Teil der Gruppe von Schlossverwalter Haferkorn geführt wurde, besuchten. Im Anschluss ging es ab Baden-Baden mit der Seilbahn bequem zum Merkur.

Von dort ging es weiter über das atemberaubende Klettergebiet Battertfelsenzum einst mächtigen Schloss Baden-Baden. Immer wieder eröffnete sich ein guter Blick auf die Stadt und ins nahe Rheintal. Gruppe 2 ging unterhalb der Felsen zum Schloss, so dass wir wieder ein gemeinsames Ziel hatten.

Ein besonderes Highlight war die Einkehr im Schlosshof, wo zufällig noch eine internationale Hochzeitsgesellschaft den Hof betrat bevor uns der Bus nach Gernsbach zurückbrachte.

Nach dem Abendessen dankte 1. Vorstand Walter Spieß Ingrid und Hans Moser mit einem schönen Präsent. Beide waren mit Garanten, dass diese Wanderfahrt bei den Teilnehmern so dankbar ankam.

Um 20.00 Uhr ging es dann zur Nachtführung nach Gernsbach. Für die 35 Teilnehmer war die Art, wie uns die 76 jährige ehrenamtliche Stadtführerin das historische, im Krieg verschonte Gernsbach, nahebrachte - einfach guttuend. Sie war menschlich und kompetent zugleich. Erzählte von ihren Erlebnissen aus ihrer Kindheit bis in die heutige Zeit - auch in witziger Art - und brachte es mit dem Geschehen in der Stadt in verständliche Verbindung.

 

Landgasthof Lautenfelsen. Bei Familie Meyer - Beilfuß fühlten wir uns wohl, waren bestens versorgt, auch im Garten war Erholung angesagt. Bis fast Mitternacht dauerte der letzte Abend in angenehmer Wirtshaus-Atmosphäre - wozu die badische Musik vom Wirt bestens beitrug. Die vielen Witze von Walter, Gerhard, Günther und Uli drückten dem Abend einen besonderen Stempel auf. Es war eine lustige Runde - auch an den Vortagen.

Das letzte mal frühstücken ... und dann ging's zum Abschiedsfoto und dem abschließenden „Muss i den zum Städtele hinaus“ gespielt vom Wirt Meyer auf der Harmonika im Bus. Für den einen oder anderen kam da sicher etwas Wehmut ums Herz auf.

Mit dem Gottesdienst in der Liebfrauenkirche Gernsbach und einem ab- schließende Spaziergang ging es Richtung Heimat zu. Ingrid und Hans sagten jedem nochmals persönlich „Servus“.

Nach 200 KM erreichten wir das romantische Städtchen Kirchberg an der Jagst. Die organisierte Einkehr in einem gemütlichen Stadtcafe war gute Wahl. Neben Kaffee und Kuchen gab es diverse Speisen zur Stärkung für die Heimfahrt. Zuvor stand noch genug Zeit zur Verfügung, die Stadtmauer, den Schlosshof oder die Kirche beim Spaziergang zu besichtigen.

 Gegen 19.00 Uhr ging die Wanderfahrt 2013 zu Ende. Für nicht wenige werden die Tage und das Erlebte lange in Erinnerung bleiben. Freuen wir uns auf 2014. Eine gute Zeit bis dahin - vorallem Gesundheit und Zufriedenheit.