Wald-Verein wandert in Bay. Kanada

Erste Aktivität nach Stillstand durch Corona

Im Wanderplan stand der gemeinsame Ausflug mit den Naturfreunden nach Straubing. Busfahrt und Einschränkung bei den geplanten Führungen ließen diese Tradition aktuell nicht zu. Alternativ wurde der schwarze Regen aus dem Wanderplan nachgeholt. In Fahrgemeinschaft ging es nach Viechtach-Schnitzmühle und ab dort mit der Waldbahn nach Gumpenried.

Vom Zug aus konnte man die traumhafte Natur an der Fahrtroute begeistert aufnehmen. Eingebettet in den Wald, werden Steine umspült, glitzern Gräser im durchschimmernden Sónnenlicht. Da begreift der Naturliebhaber, warum der schwarze Regen ab Viechtacht den Beinamen "Bayerisch Kanda" trägt. Rund 10 Kilometer lagen vor der Wandergruppe. Die Wegführung ließ leider zu spärlich den Blick auf den Fluß zu. Auch waren nicht unwesentliche Steigungen und Schotterwege ermüdend zu bewältigen. Die Wanderzeit wurde unterschätzt. Angenehmer hatte es da Gruppe zwei - sie fuhr eine Station weiter bis Teisnach. Erkundete den Ort und war besonders von der Kirche St. Margarete beeindruckt. Das neugotische Gotteshaus mit seinem 75 Meter hohen Kirchturm ist das Wahrzeichen des Ortes. "Segne du Maria" - gesungen von zwei unserer Teilnehmerinnen, steigerte sich durch die Akustik zum unvergeßlichen Genuß.

Gruppe zwei geniest Kaffee im Park

Kaffee und Kuchen aus einem Supermarkt - leider hatte kein Cafe geöffnet - wurde in einer ansprechenden Parkanlage, nahe dem Fluß, zur besonderen "Einkehr". Bei der Zugfahrt zurück durfte Gruppe zwei nochmals ausgiebig die Natur bewundern. Den gemeinsamen Abschluß gab es im angenehmen Biergarten der Hotelanlage "Schnitzmühle". Rund 30 Teilnahmer waren letztendlich dankbar, diesen Nachmittag in der Coronazeit - mit Disziplin - im wertvollen Miteinander erlebt zu haben. Vor der Heimfahrt erklärte Wanderwart Hans Schlosser die Eventanlage Schnitzmühle. Wohnwägen, Zelte, aber auch exclusive "Minihäuser" laden ein. Wassersport, Lagerfeuer, Musikbar u.v.a. können begeistern - aber kaum mehr unsere Generation, so ein Teilnehmer.

Ein Tisch bei der Einkehr im Biergarten (max. 10 Personen erlaubt)