NaturFeunde und Wald-Verein in Nürnberg/Erlangen

Kulturfahrt: Historische Altstadt und Bergkirchweih lohnende Ziele

Gemeinsam fuhren die beiden Further Wandervereine bei traumhaften Wetter in die fränkische Metropole Nürnberg. Die von Hans Schlosser organisierte und geführte Altstadttour begann am ZOB beim HBF und führte vorbei an der Lorenzkirche, über die Pegnitz zur evang. Hauptkirche St. Sebaldus. Eindrucksvoll die Innenausstattung dieser im 12. JH erbauten gotischen Kirche und deren Fensterbilder. Weiter ging es zur imposanten Burg, der Kaiserburg von Nürnberg. Die weiträumige Burganlage mit den schönen Fachwerkhäusern, Türmen und der Blick von der Stadtmauer auf die Altstadt bleiben in starker Erinnerung. Bombenangriffe zerstörten 1944 u. a. St. Sebaldus und die Burg - was die Menschen hier in den 50er Jahren beim Wiederaufbau leisteten, scheint heute nicht mehr möglich bzw. bezahlbar. Vorbei am Albrecht Dürrerhaus gings zur gemütlichen Einkehr ins Bratwurstherzl.

Gestärkt machte sich die Gruppe auf zur Bergkirchweih in Erlangen. Diesen überdimensional großen "Biergarten" muß man erlebt haben. Felsenkeller, Laubbäume, angenehme Musik ohne Verstärker machen für Jung und Alt den "Berch" zum unvergeßlichen Erlebnis. Die Maß Bier im steineren Krug ist um 20% billiger als beim Oktoberfest. 

Der Königsstrasse entlang gings vorbei an der imposanten Lorenzkirche und über die Pegnitzbrücke mit östereichischen Doppeladler zum goldenen Brunnen - dem berühmten Christkindlmarkt (Hauptplatz mit Christuskirche)

... weiter zur evang. Hauptkirche in Nürnberg St. Sebaldus. Das gotischeGotteshaus weist eine sehr interessante Inneneinrichtung auf. Eindrucks- voll die Fensterbilder und Grabmal des Kirchenpatrons.

Das nächste Ziel war die Kaiserburg, sie thront förmlich über der 600.000-Einwohnerstadt. Im weiten Burghof führen Wege zu interessanten Gebäuden, Türmen und Aussichten auf die Stadt.

Wer sich Zeit nimmt, kann bei 6.-- € Eintritt u. a, die Doppelkapelle, den Kaisersaal, die Reichskrone, Ausstellungsräume, tiefen Brunnen, u. v. m. sehen.

Albrecht Dürrer ist die bekannteste Persönlichkeit der Stadt. Er kam am 21. Mai 1471 als 3. von 18 Kindern - von den nur 3 überlebten - zur Welt. Seine Bilder befinden sich heute in einer Vielzahl von Museen auf der ganzen Welt. Sein Todestag war am 06. April 1528 - seit 1475 lebte die Familie in ihrem Haus.

Mittagseinkehr im Bratwurstherzl. Nürnberg hat eine Vielzahl von "Bratwurst-Gasthäusern". Das gewählte Gasthaus liegt nahe der Lorenzkirche und unweit dem ZOB, es hat jahrhunderte Tradition.

Gegen 14.00 Uhr dann Abfahrt nach Erlangen - zur trad. Bergkirchweih.

"Der Berg ruft - NaturFreunde und Waldverein vor dem Aufstieg" zur Kerwa.

Jeder Felskeller hat seinen steinernen Bierkrug. Das Farbbild macht dies unverwechselbar. Die 5.-- Euro Pfand haben ihren verständlichen Gegenwert. Jung und Alt zieht es förmlich "zum Berch hinauf" - man muss diese Atmosphäre einfach mal erlebt haben. Irgendwie fühlt man sich hier in der Tat wohl. Die Musik stört nicht die Unterhaltung, die Laubbäume geben genug Schatten, die alten Felsenkeller haben Tradition, die Hanglage gibt mächtigen Überblick über die Menschenmassen die's hier im Juni herzieht. Und die Preise sind im Rahmen ... eine gute Alternative zum Oktoberfest.

Gegen 18.00 Uhr ging's mit unserem erfahrenen Werner Wess wieder der Heimat zu. Danke auch an Werner für die Unterstützung und vor allem an Günther Schuster der immer einen sicheren Blick hatte, das keiner verloren ging. Man war sich einig: Diese Kulturfahrt war interessant. Bis bald mal wieder!